Deutscher Pavillon Expo 25
Osaka, JP


Auftrag Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Kölnmesse GmbH
Architektur LAVA Laboratory for Visionary Architecture
Architektur (Ausführung) Azusa Sekkei
Bildrechte Jakob Studnar,© Koelnmesse GmbH, ARGE Deutscher Pavillon EXPO 2025 Osaka, Lava, Roland Halbe, str.ucture
Leistungen Tragwerksplanung LPH 1 – 6
Materialien Holz, Lehm, Stahl, Membran
ARGE ARGE Deutscher Pavillon EXPO 2025 Osaka, facts and fiction GmbH, GL Events Live SA, GL Events Japan K.K.
Überdachte Fläche 1050 m²
Spannweite 18 m
Planungszeitraum 2023-2024
Geplante Fertigstellung 2025
Preise und Auszeichnungen Official Participant Awards: Sustainability Award (Self-built pavilions, Type A large), Silver Award (Theme Development, Self-built pavilions, Type A large) | The World Expolympics Awards: Gold Award (Best Sustainable Pavilion) | EXHIBITOR Magazine’s World Expo Awards: Best Exterior Design (winner), Best Large Pavilion (honourable mention) | Big SEE Architecture Award: Green Good Design Award | ICONIC AWARDS 2025 winner | Brand Ex Award: Gold (Best Thematic Exhibition & Best Execution Architecture)

Tragwerksplanung für den deutsche Pavillon auf der Expo 2025 in Osaka, Japan vom Wettbewerb bis zur Ausführungsplanung.

Der Deutsche Pavillon zur Expo 2025 in Osaka besteht aus sieben überlagerten Zylindern in Holzskelettbauweise auf einem Stahlsockel. Als „gebautes Exponat“ macht er Zirkularität räumlich und konstruktiv erfahrbar: Fundament, Tragwerk und Hülle sind konsequent reversibel geplant, mit lösbaren Verbindungen und sortenrein trennbaren Materialien („Design for Disassembly“). Wiederverwendbare Stahlträger in der Gründung, ein modulares Mietsystem im „Back of House“ sowie minimierte Materialbearbeitung im Holzbau reduzieren den CO₂-Fußabdruck über den Lebenszyklus. Die parametrisch optimierten, reziproken Dachtragwerke mit biegesteifen Rahmenecken erhöhen die statische Effizienz, senken Durchbiegungen deutlich und verbessern das Erdbebenverhalten. Nach Expo-Ende ist der vollständige Rückbau vorgesehen; Bauteile werden weitergenutzt oder in technische bzw. biologische Kreisläufe zurückgeführt.